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HAUS / VBA / SO – 2011
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Leben mit Kunst

Für Kunst ist der Raum zwischen den Dingen ebenso wichtig, wie die Dinge selbst; und individuelles Wohnen fordert den Mut zum Bruch mit gewohnten Strukturen.

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Leben mit Kunst – Gartenansicht der Villa mit gestaffelten Terrassen und altem Baumbestand
Leben mit Kunst – beleuchtete Gartenfassade zur blauen Stunde
Leben mit Kunst – Wohnraum mit Galerie, Sichtbeton und Kunstobjekten
Leben mit Kunst – Skulpturenpaar: zwei plastische Köpfe im Wohnraum
Leben mit Kunst – weiße Küche mit Kochinsel und schwarzen Pendelleuchten

Für Kunst ist der Raum zwischen den Dingen ebenso wichtig, wie die Dinge selbst. Individuelles Wohnen fordert den Mut zum Bruch mit gewohnten Strukturen.

Leben mit Kunst – Küche mit zwei Kochinseln und Fensterband
Leben mit Kunst – Kochinsel mit dunkler Arbeitsplatte und Barhockern
Leben mit Kunst – Luftraum mit Sichtbetonwand und Galeriesteg
Leben mit Kunst – Wohnbereich mit weißer Sofalandschaft und offener Küche
Leben mit Kunst – Dusche mit Natursteinfliesen und Handtuchleiter
Leben mit Kunst – Bad mit Doppelwaschtisch und freistehender Badewanne
Leben mit Kunst – Straßenansicht der Flachdachvilla am Hang
Leben mit Kunst – überdachte Terrasse mit Loungemöbeln und Gartenblick
PROJEKTBESCHREIBUNG
HAUS / VBA / SO – 2011

Ein Loft im Grünen.
Reduziert und exponiert zugleich.

Ein lang gestrecktes Wiesengrundstück mit altem Baumbestand in abfallender Hanglage bot die perfekte Szenerie für eine Wohnidee, die sich am besten mit dem Gegenbild »Loft im Grünen« beschreiben lässt. Nach über 30 Jahren im städtischen Getriebe von Frankfurt, Darmstadt und Aschaffenburg wählten die Bauherren diesen Schritt hinaus aus der urbanen Struktur, um eine Form konstruktiver Distanz zu schaffen.

Geplant war eine Wohn-Office-Struktur, die gewohnte Sichtweisen konsequent hinterfragt. Die Realisierung extremer Raumhöhen von bis zu 6 Metern im Zusammenspiel mit komplexer Offenheit dienten als Zielvorgabe, ohne dabei die Aspekte Wohnlichkeit und Rückzugsmöglichkeiten zu vernachlässigen. Eine besondere Aufgabe, die durch Gestaltungselemente wie Lufträume, Vor- und Rücksprünge in Kombination mit natürlichen Materialien gelöst wurde.

Der längliche Baukörper schirmt sich nach Osten mit einem Lichthof zur Straße ab. Drinnen empfängt den Besucher mit einem direkt an den Eingangsbereich angrenzenden Studiotrakt eine ungewohnte, aber konsequent auf die Arbeitssituation der Designer zugeschnittene Raumstruktur. Hier löst sich die 2011 noch übliche Trennung von Arbeiten und Wohnen für ein Höchstmaß an Flexibilität auf.

Der sich über ein Split-Level mit 1,80 m breiter Treppe angrenzende Koch-, Ess- und Wohnbereich bildet das Herzstück des Hauses. Das Prinzip der Küche als zentraler Ort der Kommunikation und des Miteinanders wurde hier pragmatisch realisiert.

Mit einer Materialreduktion auf Eiche, Sichtbeton und weiß verputzten Wänden ergeben sich vielfältige Zonen mit eindrücklichen Flächen zur Präsentation von Gemälden, Skulpturen und moderner Fotografie. Die gewählte Formsprache, der Mut zur Neuinterpretation gewohnter Grundrisse sowie die Reduktion an Materialität ergeben ein hoch individuelles Zusammenspiel von repräsentativem Rahmen mit hoher Wohnqualität.

FAKTEN UND ZAHLEN
PLANUNGS- UND
GENEHMIGUNGSPHASE
9 Monate
BAUPHASE INKL.
AUSSENANLAGE
11 Monate
GRUNDSTÜCK
GRÖSSE
1.120 m²
BRUTTO
GRUNDFLÄCHE (BGF)
178 m²
BRUTTO
RAUMINHALT (BRI)
1.230 m³
WOHN-
NUTZFLÄCHE
233 m²
NÄCHSTES PROJEKT
HAUS / BA / G0 – 2010
Individuelles Wohnen mit Seezugang
HAUS / BA / G0 – 2010
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